Lauterbach weist auf die niedrigere Qualität der Ernährung der in Armut lebenden Kinder hin. Sie würden weniger Obst und Vollkornbrot, dafür aber mehr Chips und Pommes Frites zu sich nehmen Ein Reporter des Magazins Planet Wissen (WDR/SWR) liess sich von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) die Tagesration für eine 35-jährige Frau und ein zehnjähriges Kind zusammenstellen. Selbst in einem sehr günstigen Supermarkt bezahlte er 8,39 Euro, um die empfohlenen Lebensmittel einzukaufen. Würde man Bioprodukte bevorzugen käme man sogar auf mindestens zehn Euro. Eine 35-jährigen Frau, die ALG2 bezieht, hätte jedoch für sich und ihr Kind nur rund sieben Euro zur Verfügung.
Der 2. Armuts- und Gesundheitsbericht weist darauf hin, dass die Unterschiede im Ernährungsverhalten zwischen armen und reichen Kindern nur gering sind, was nach Auffassung der Arbeiterwohlfahrt „vielleicht darauf schließen lässt, dass sich bei der Ernährung die Eltern zugunsten ihrer Kinder einschränken.“
Dies konnte in einer Studie bewiesen werden
Geliebt sein und selbst lieben können:
- Lebenspartner, Kinder, Familie, Mitmenschen
- Freundlichkeit, Kontaktfähigkeit, soziale Kompetenz
sich wertvoll empfinden; Selbstachtung, Selbstvertrauen
- Erfolg und Anerkennung: Bestätigung, Arbeitsklima, Kritik und Lob (Feedback).
Sicherheit: Gefühl der Geborgenheit, Religion bzw. Lebenssinn
- Mindest-Sicherheit, die Nahrung, die Kleidung, das Wohnen betreffend
- Sicherheit der politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse
- doch gewisse Spannung ist notwendig, sonst versinkt man in Lethargie.
Freiheit:
- Gestaltungsmöglichkeiten, auch für das eigene Leben; lohnende Ziele
- Möglichkeit zur Artikulation, Gedankenfreiheit, Redefreiheit
- Berufs- und Partnerwahl
- Kreativität: schöpferische Betätigung und Spiel.
Verbundenheit:
- zum Partner, zu Freunden und/oder zu anderen
- Konfliktfähigkeit und Bereitschaft zur Versöhnung
- Erlebnisse mit Erinnerungswert.
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